DAV verklagt Allianz wegen Fairplay-Konzepts

 

 

Neue Betrugsmasche mit Autokennzeichen

Wer sein Auto im Internet abbildet, zum Beispiel in einer Verkaufsanzeige, sollte stets das Kennzeichen unkenntlich machen. Kriminelle können es sonst leicht für einen Versicherungsbetrug missbrauchen.

Und so funktioniert der Trick: Die Betrüger suchen gezielt nach Fahrzeugen, deren Kennzeichen vollständig zu sehen sind. Dann kontaktieren sie die Besitzer und geben sich als Interessenten aus. Im Gespräch versuchen sie, weitere Informationen zu bekommen: den Namen und die Adresse des Verkäufers, das Versicherungsunternehmen und die Art der Versicherung.

Gefälschte Abrechnung für Scheibenreparatur

Mit diesen Informationen können sie der Versicherung eine gefälschte Abrechnung über die Reparatur einer Autoscheibe schicken. Dabei wird eine Erklärung verwendet, wonach der Versicherer direkt mit dem Autoglaser abrechnen soll - den es aber gar nicht gibt. So landet das Geld auf dem Konto der Betrüger.

Da der Glasschaden über die Kaskoversicherung abgerechnet und der Kunde dabei nicht hochgestuft wird, informieren die Versicherer in der Regel nicht über die Schadenregulierung. Damit erfährt der Versicherte meist nichts und der Betrug bleibt unentdeckt. Das ist auch der Grund dafür, dass nur eine Autoscheibe und nicht ein teurerer Schaden für den Betrug gewählt wird. Im Schnitt lassen sich so aber immerhin 400 bis 500 Euro ergaunern.

Autokennzeichen immer verpixeln oder schwärzen

Falls der Autobesitzer aber kurz danach einen echten Schaden meldet, fliegt die Sache doch noch auf. Die Versicherungen raten deshalb, Autokennzeichen im Internet immer unkenntlich zu machen und am Telefon gegenüber Kaufinteressenten keine Informationen zur Versicherung herauszugeben. Der Versicherer denkt außerdem darüber nach, den Kunden eine Bestätigung über die Schadenregulierung zu schicken, um eventuellen Betrügereien auf die Spur zu kommen.

 
(hier zB  http://www.ad-hoc-news.de/neue-masche-betrueger-nutzen-autokennzeichen-aus-dem--/de/News/21913536  , oder das hier: http://www.ad-hoc-news.de/neue-masche-betrueger-nutzen-autokennzeichen-aus-dem--/de/News/21913536  )

 

Die "Winterreifen-Verordnung"

Die am 4. Dezember 2010 in Kraft getretene Verordnung bedeutet eine Konkretisierung der bereits seit 2006 bestehenden Rechtslage. Eine ausdrückliche Pflicht zur Winterbereifung  gilt nun für denjenigen, der mit dem Auto bei „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte auf der Fahrbahn“ unterwegs ist -  verbindlich übrigens auch für im Ausland zugelassene Kraftfahrzeuge.

  • Fazit

    Generell gefordert werden Winterreifen auch mit der neuen Rechtslage nicht!
    Nur wer bei "Eis, Schneematsch….." mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld - damit ist die bisherige Rechtsunsicherheit aufgehoben. Wer Fahrten bei "Eis, Schneematsch…" zuverlässig vermeiden kann, kann auch weiterhin im Winter Sommerreifen fahren! Dies hat besondere Bedeutung in traditionell winterarmen Regionen sowie für Besitzer von Zweitwagen oder Oldtimern - und natürlich für den, der gegebenenfalls auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen kann.

  • Winter -und Ganzjahresreifen

    Schneeflocke.jpgReifen mit M+S-Kennung erfüllen die Anforderungen der Winterreifen-Verordnung. Der ADAC empfiehlt, Reifen mit M+S- und Schneeflockensymbol (siehe Logo). Auch Ganzjahresreifen mit dieser Kennzeichnung erfüllen die Anforderung!
     
    Gut bereift im Winter: ADAC-Empfehlungen
    Montieren Sie in der kalten Jahreszeit grundsätzlich Reifen mit dem Kürzel "M+S" bzw. dem Schneeflocken-Symbol. Nicht nur wegen der „Winterreifenverordnung“ – vorrangig geht es um Ihre eigene Sicherheit.  Bedenken Sie auch: Die Folgen eines kleine „Ausrutschers“ können ein Vielfaches eines Winterreifensatzes kosten.
     
    Die Verordnung schließt sämtliche Typen von Kraftfahrzeugen ein – womit „Anhänger“, ob für Camping oder Transportzwecke, schon einmal rausfallen. Sie gilt insbesondere aber für

    • Wohnmobile (aller Gewichtsklassen) auf allen Achsen (beschränkt auf Antriebsachse nur bei mehr als 8 eingetragenen Sitzplätzen)
    • Lkw/Busse (rundum - ab 3,5 to zul. GG nur für Antriebsachse – incl. „“Zwillingsreifen“)
    • Motorräder (ohne Ausnahme; hierzu hält der ADAC ein gesondertes Infoblatt bereit)
    • Quads (ausgen. –auch andere - Fz. mit land –und forstwirtschaftlicher Zulassung)
    • Kleintraktoren (z.B. für Winterdienst oder Pflege von Gartenanlagen – soweit sie

 

 http://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-kein-Versicherer-Sie-will-article2337611.html

 

Die Rechtsprechung des BGH zur Kfz-Schadensermittlung

 

Versicherer zu ADAC-Werkstatttest: Unsere “Pfuscher” pfuschen nicht

 

Gerichtsklage oder Sachverständigenverfahren?

http://www.unfallzeitung.de/zeitung/gerichtsklage-oder-sachverstaendigenverfahren-

HUK-Coburg hält an Preiskrieg fest 

http://www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/:wettbewerb-in-der-kfz-versicherung-huk-coburg-haelt-an-preiskrieg-fest/50056544.html
 

Initiative „Wirklich fair repariert?“
UnfallZeitung.de sorgt für Prüfung von schadensgelenkten Reparaturen

Immer mehr Autofahrer entscheiden sich für besonders günstige Kaskoversicherungstarife mit so genannter Werkstattbindung. Damit überlassen sie im Schadenfall die Wahl der Reparaturwerkstatt ebenso wie die gesamte Schadenabwicklung ihrer Versicherung. Doch die damit verbundene Einsparung bei den Prämien kann sich als teuer erkauft erweisen, wenn die von der Versicherung beauftragte Werkstatt den zu reparierenden Schaden so billig wie möglich zu beheben versucht.
Denn wenn die Qualität solcher Reparaturen unbefriedigend ist, wird es für die Betroffenen oft sehr schwer, sich mit ihrer Kritik und den daraus abgeleiten Forderungen Gehör zu verschaffen. Genau an diesem Punkt setzt die wegweisende Initiative „Wirklich fair repariert?“ der UnfallZeitung.de an. In Kooperation mit Sachverständigen aus dem VKS e.V. (Verband der unabhängigen Kfz-Sachverständigen www.vks.org unterstützt die innovative Online-Zeitung Autofahrer, die Probleme mit der Qualität von Reparaturen haben, die im Rahmen der so genannten Schadenlenkung ausgeführt wurden.
Kostenlose Prüfung der Reparaturausführung
Konkret heißt das, dass rund 50 Prozent aller im VKS zusammengeschlossenen unabhängigen Kfz-Sachverständigen für Fahrzeughalter mit Versicherungsverträgen mit Werkstattbindung, die Probleme mit der Reparaturqualität haben, unentgeltlich die Ausführung der Reparaturen überprüfen. Stellen sie dabei Mängel fest, werden diese zu einem Gutachten zusammengefasst. Mit dem können die betroffenen Autofahrer dann nach den Regeln des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) eine einwandfreie Reparatur einfordern.
Für schadengelenkte Kasko- und Haftpflichtschäden
Dieses Angebot gilt sowohl für Fahrzeuge, bei denen Kaskoschäden im Rahmen schadensgelenkter Tarife repariert wurden, als auch für Haftpflichtschäden, bei denen die Geschädigten die Schadenabwicklung einschließlich der Fahrzeugreparatur der gegnerischen Versicherung im Rahmen des so genannten Schadensmanagements anvertraut haben. UnfallZeitung will mit diesem Angebot dazu beitragen, dass auch bei bewusst Kosten sparenden Reparaturen im Rahmen der Schadenslenkung keine die Sicherheit gefährdenden Abstriche an der Reparaturqualität gemacht werden.
 

http://www.vks.org/pdf-files/Unfallzeitung_Wirklich_fair_repariert.pdf
 
“Aktives Schadenmanagement” ordnungswidrig – Bußgeld bis 50.000 Euro

 

Betrug bei Schadensfällen (Haftpflichtversicherung)

http://www.auto-motor-und-sport.de/service/betrug-bei-der-haftpflichtversicherung-1392716.html

  

Einblick ins Allerheiligste

 http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/tid-13830/zentrale-wagnisdatei-wie-kunden-die-liste-einsehen-koennen_aid_385852.html

Kfz-Versicherer tricksen bei der Schadenregulierung

Traurig, aber bei manchen ist es wahr

http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/auto/2009/9/7/news-132110585/detail.html?resourceId=0

ARD – Rückschau: Unfallschäden – Wie die Autoversicherungen tricksen
 
Die Kraftfahrzeug-Versicherungen steigen in erheblichem Masse in das Werkstattgeschäft ein.”

http://www.auto-motor-und-sport.de/news/kfz-versicherung-versicherer-kuerzen-immer-haeufiger-schadenshoehen-1380789.html

Testberichte zu verschiedenen Fahrzeugversicherungen

 http://www.dooyoo.de/fahrzeugversicherung/

Auf Machiavellis Spuren

http://www.unfallzeitung.de/serviceunfall/176-auf-machiavellis-spuren-/228-auf-machiavellis-spuren-.html

Vertrauenswerkstatt: Misstrauen empfohlen

http://www.unfallzeitung.de/serviceunfall/177-vertrauenswerkstatt-misstrauen-empfohlen-/229-vertrauenswerkstatt-misstrauen-empfohlen-.html

Versicherungen im Reparaturgeschäft

http://www.unfallzeitung.de/serviceunfall/114-versicherungen-im-reparaturgeschaeft/149-versicherungen-im-reparaturgeschaeft.html

Goliath zieht gegen David vor Gericht

http://www.unfallzeitung.de/serviceunfall/130-goliath-zieht-gegen-david-vor-gericht-/137-goliath-zieht-gegen-david-vor-gericht.html
 

Elektronische Prüfberichte

 
 

BVSK-Information für Kfz-Reparaturbetriebe

Es gibt kaum einen Reparaturbetrieb in Deutschland, der nicht regelmäßig durch sogenannte elektronische Prüfberichte, die im Auftrag diverser Versicherer erstellt werden, betroffen ist. ControlExpert, Eucon, DEKRA, SSH, HP ClaimControlling und andere mehr kürzen Rechnungen, Kostenvoranschläge und Gutachten, um Schadenersatzleistungen in oft nur noch willkürlich zu nennender Weise zu schmälern.

Man gewinnt den Eindruck, dass die sogenannten elektronischen Prüfberichte auch deshalb aus Sicht des Versicherers so erfolgreich sind, weil die Bereitschaft, sich gegen diese Willkürakte zur Wehr zu setzen, nicht sonderlich ausgeprägt ist. Dabei geht es längst nicht mehr um Bagatellbeträge, sondern bei einer geschätzten Zahl von 2,5 Millionen Kürzungsberichten und einer üblichen Kürzung von etwa 10 % kann man sehr gut nachvollziehen, dass es oft um die Frage geht, kann noch gewinngewirtschaftet werden an der Reparatur eines Verkehrsunfalles oder nicht mehr. Alleine die Fa. ControlExpert erstellt nach eigenen Angaben etwa 1,5 Millionen Prüfberichte pro Jahr. Weitere Prüfberichte werden im Garantieabwicklungsbereich gefertigt.

Rechtlich bestehen allerdings große Chancen, sich selbst bei Kleinstbeträgen erfolgreich gegen die Prüfberichte, gegen die Kürzungen zur Wehr setzen zu können.

Folgende Punkte sollte der betroffene Kfz-Betrieb tunlichst beachten:

1. Im KH-Schaden nach Möglichkeit Verzicht auf eigene Kostenvoranschläge, da es in diesen Fällen später an geeigneten Beweismitteln fehlt. Ab 715,00 € brutto Schadenhöhe hat der Geschädigte das Recht, einen Sachverständigen hinzuzuziehen.

2. Möglichst frühzeitig den Kunden auf die Möglichkeit einer Kürzung hinweisen, damit sich der Kunde, bevor er einen so derartigen Prüfbericht erhält, zuerst einmal an seinen Kfz-Betrieb wendet.

3. Liegt der elektronische Prüfbericht vor, sollte der ursprünglich beauftragte Sachverständige aufgefordert werden, eine Stellungnahme zu der Kürzung zu fertigen. Diese Stellungnahme wird selbstverständlich entgeltlich bestellt und der regulierungspflichtige Versicherer muss grundsätzlich auch diese Stellungnahme zahlen. Dies gilt sowohl für den Fall, dass der Sachverständige im Auftrag des Kfz-Betriebes (aus abgetretenem Recht) oder für den Kunden tätig wird.

4. Die Stellungnahme des Sachverständigen sollte sich ausschließlich auf sachliche Aussagen beschränken.

5. Gegebenenfalls sollte ein Anwalt beauftragt werden, der die Restforderung durchsetzen kann, am besten vermittelt bspw. durch den BVSK oder autorechtaktuell.de.

Es lohnt sich auch bei Kürzungen, die scheinbar im Bagatellschadenbereich liegen, Widerstand zu leisten. Die Erfolgsquote ist überdurchschnittlich hoch und vor allen Dingen hat der Widerstand auch „erzieherische Wirkung“. Wird erst bei den regulierungspflichtigen Versicherern und den Erstellern der Prüfberichte erkannt, dass die Kürzungen nicht akzeptiert werden und ist man im Zweifel auch bereit, einmal ein Gerichtsverfahren zu führen, bedeutet dies, dass mit Kürzungen in Zukunft weitaus vorsichtiger umgegangen wird.

Jeder Kfz-Betrieb sollte überdies wissen, dass ein Akzeptieren der Kürzungen letztlich dazu führt, dass langfristig der Versicherer sich darauf berufen kann, dass der Kfz-Betrieb ohne Weiteres in der Lage ist, zu günstigeren Konditionen zu arbeiten.

 

 Wie klappt's mit dem Versicherungsschaden?

http://www.wdr.de/tv/aks/sendungsbeitraege/2009/kw06/0203/versicherungsschaden.jsp

Trotz eindeutiger Rechtslage zahlen Versicherungen nicht

http://www.mdr.de/umschau/6250874.html

Streit ums Schmerzensgeld

Wenn die Versicherung nicht zahlt

http://vollekanne.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,7555389,00.html

Abzocke durch Versicherungen

http://mittagsmagazin.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7253473,00.html

Interessenkonflikte vermeiden!

Kein Geld verschenken

http://www.unfallzeitung.de/serviceunfall/53-wertminderung/76-wertminderungen-.html
 


DIE SIEBEN TEUERSTEN FEHLER VON AUTOFAHRERN NACH EINEM UNFALL
Aufgepasst, sonst geht’s ans Geld  

http://www.weltzeituhr.com/reise/die_sieben_teuerst.shtml

Vorsicht bei Angeboten, die eine Vorfinanzierung der Reparaturkosten nach einem Unfall versprechen

http://www.bvsk.de/information/anzeige_detail.php?Kategorie=177&ID=177
 

Die Presse wird deutlicher in Sachen HUK Schadensmanagement

 
Ein Dorn im Auge sind ihm vor allem unnötige
Aufwendungen für Rechtsanwaltskosten, Sachverständige und Mietfahrzeuge
“.
 

Versicherungen drücken die Reparaturkosten

 
http://www.unfallzeitung.de/serviceunfall/137-wissen-ist-macht--auch-bei-der-schadensabwicklung-/181-auch-bei-der-schadensabwicklung-.html
 
http://www.unfallzeitung.de/serviceunfall/107-schadenslenkung-top-oder-flop-/79-lassen-sie-es-nicht-zu.html
 
http://www.unfallzeitung.de/serviceunfall/130-goliath-zieht-gegen-david-vor-gericht-/137-goliath-zieht-gegen-david-vor-gericht.html
 

Sachverständigengutachten unverzichtbar!

 

Abrechnung auf Neuwagenbasis

http://ra-frese.de/2009/05/20/abrechnung-auf-neuwagenbasis/

 

Wagnisdatei

Einblick ins Allerheiligste

Seit dem 01.04.2009 müssen Versicherer aufdecken, warum sie Kundenanfragen ablehnen. Auf Anfrage erhalten Verbraucher sogar Zugriff auf die legendäre „schwarze Liste“ der Branche.

http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/tid-13830/wagnisdatei-einblick-ins-allerheiligste_aid_385851.html

Unfallschadenabwicklung Presse-TV 

http://www.captain-huk.de/impressum/presse-tv/

http://www.automagazin.tv/archiv/theme.php?ct=1&date=2009/0103&th=1
http://ra-frese.de/2009/03/02/dekra-modellversuch-schadenmanagement-nein/

Trotz eindeutiger Rechtslage zahlen Versicherungen nicht

http://www.mdr.de/umschau/6250874.html

http://www.mdr.de/umschau/5722804.html

http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/kfz-versicherung/recht-streichen-mit-system_aid_220818.html
 
http://www.rtl2.de/18301.html

Das Sachverständigengutachten und das Urheberrecht

http://www.wdr.de/tv/servicezeit/mobil/sendungsbeitraege/2009/0113/01_unfallgutachten.jsp

Hinweise zur so genannten Abwrack- bzw. Umweltprämie in Höhe von 2.500,00 €

 
 

Am 27.01.2009 hat das Bundeskabinett die Ausgestaltung der am 14. Januar 2009 beschlossenen Umweltprämie gebilligt, die gezahlt wird, wenn ein Altfahrzeug verschrottet und ein neuer Wagen gekauft und zugelassen wird. Die Eckpunkte wurden wie folgt geändert:

1. Die vorgesehenen Finanzmittel in Höhe von 1,5 Millarden Euro stellen die Obergrenze dar. Die Mittelverteilung erfolgt erschöpfend nach der Reihenfolge der Antragseingänge. Die administrativen Abwicklungskosten sind aus den 1,5 Millarden Euro aufzubringen.
2. Stichtag ist der 14. Januar 2009 für Kauf und Erstzulassung des Neuwagens/für Kauf und Zulassung des Jahreswagens. Die Laufzeit endet am 31. Dezember 2009.
3. Begünstigtenkreis: Privatpersonen, die zuletzt das Altfahrzeug über die Dauer von mindestens einem Jahr auf ihren Namen in Deutschland zugelassen hatten. Entscheidend ist die Personenidentität zwischen Altfahrzeughalter/in und der Person, auf die der Neu- oder Jahreswagen zugelassen wird.
4. Altfahrzeug: Mindestens ein 9 Jahre alter Pkw, d.h. die Erstzulassung des Fahrzeugs muss mindestens neun Jahre vor dem Zeitpunkt der Verschrottung erfolgt sein. Das Altfahrzeug muss unmittelbar vor der Verschrottung mindestens ein Jahr auf den Antragsteller/die Antragstellerin zugelassen gewesen sein.
5. Neufahrzeug: Fahrzeug, das zum ersten Mal und in Deutschland zugelassen wird und mindestens die Euro 4 Norm erfüllt. Dies gilt auch für Leasingfahrzeuge.
6. Jahreswagen ist ein Pkw, der – zurückgerechnet vom Zeitpunkt der Zulassung auf den Antragsteller/die Antragstellerin - längstens ein Jahr einmalig auf einen Kfz-Hersteller, dessen Vertriebsorganisationen oder dessen Werksangehörigen, einen Kfz-Händler, eine herstellereigene Autobank, ein Automobilvermietungsunternehmen oder eine Automobilleasinggesellschaft zugelassen gewesen sein (Jahreswagen)
7. Verschrottung: Die Verschrottung zwischen dem 14.01. und dem 31.12.2009 muss durch den Verwertungsnachweis eines anerkannten Demontagebetriebs gem. Altfahrzeugverordnung belegt werden. Zusätzlich ist eine Bestätigung des Betreibers des Demontagebetriebs, dass die Restkarosse einer Schredderanlage zugeführt wird, zu erbringen.
8. Dokumente:
− Verwertungsnachweis nach § 15 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung von einem anerkannten Demontagebetrieb
− Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) und Teil II (Fahrzeugbrief) von Alt- und Neufahrzeug
− Kopie der Rechnung über den Erwerb des Neufahrzeugs
− ggf. Bescheinigung des Herstellers, dass der Jahreswagen auf einen Werksangehörigen zugelassen war
9. Verfahren: Antragsberechtigter ist der Erwerber/die Erwerberin des Neufahrzeugs. Dieser kann mit der Beantragung auch den Händler beauftragen. Antragstellung ist ab dem 27.01.2009 möglich. Der Antrag ist ausschließlich unter Verwendung des vorgeschriebenen Antragsvordrucks zu stellen. Das Antragsformular kann von der Internetseite des BAFA heruntergeladen oder dort schriftlich angefordert werden. Der Antrag wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) entgegengenommen, bearbeitet und beschieden.
Schadenersatzrechtlich und versicherungsvertragsrechtlich ergeben sich folgende Besonderheiten:

Die so genannte Abwrack- bzw. Umweltprämie wird ausschließlich gezahlt, wenn ein Verschrottungsnachweis eines anerkannten Demontagebetriebes vorgelegt wird.

Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die so genannte Abwrack- bzw. Umweltprämie nur für Fahrzeuge, die tatsächlich verschrottet werden, interessant sein kann. Fahrzeuge, die also noch einen Gebrauchtwagenwert haben, der höher als 2.500,00 € ist, kommen aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht in Betracht. Im Idealfall erhält der Halter des Fahrzeuges den tatsächlichen Schrottwert sowie zusätzlich die Abwrackprämie in Höhe von 2.500,00 €.

Selbstverständlich steht die Abwrackprämie unter der Bedingung, dass ein Neufahrzeug, Jahreswagen bzw. Leasingfahrzeug, das mindestens die Euro 4-Norm erfüllt, zugelassen wird.

Fraglich ist die Behandlung von Unfallfahrzeugen, die älter als neun Jahre sind und für die aufgrund des Schadenbildes keine Restwerterlöse zu erwarten sind, die der Abwrackprämie in Höhe von 2.500,00 € entsprechen. Nach dem Wortlaut müsste auch für derartige Unfallfahrzeuge die Abwrackprämie gezahlt werden, wenn ein Neufahrzeug erworben wird. Bei der Unfallfahrzeugvermarktung könnte es daher sein, dass ausnahmsweise für die Verschrottung eines Fahrzeuges ein höherer Restwerterlös erzielbar ist, als selbst bei einer Vermarktung des Unfallfahrzeuges über die so genannten Restwertbörsen erzielbar wäre.

Bei der Restwertermittlung ist der Kfz-Sachverständige nicht gehalten, die Abwrackprämie zu berücksichtigen, da er nicht wissen kann bzw. muss, ob die nötigen Bedingungen für den Erhalt der Prämie erfüllt sind. Weder hat er Kenntnis davon, ob der Geschädigte ein Neufahrzeug erwirbt noch davon, ob es noch zur Auszahlung der Prämie kommt. Es verbleibt daher bei der üblichen Restwertermittlung am allgemeinen Markt!

Ob der Geschädigte verpflichtet ist, bei Erhalt der Umweltprämie in Verbindung mit dem Erwerb eines Neufahrzeuges dies zu offenbaren, bleibt zumindest fraglich, da jedenfalls nicht erkennbar ist, dass der Gesetzgeber mit der Umweltprämie den regulierungspflichtigen Versicherer entlasten wollte. Unseres Erachtens muss der Geschädigte daher keine Mitteilung an den Versicherer machen.

Das Antragsformular sowie einen Flyer des BMWi zur Umweltprämie können Sie auf der Seite des BMWi unter www.bmwi.de/go/umweltpraemie herunterladen.

Auf dem deutschen Versicherungsmarkt herrscht seit einiger Zeit ein harter Wettbewerb. Die Haftpflichtversicherer betreiben deshalb zur Kostensenkung neuerdings ein sogenanntes "aktives Schadensmanagement". Sie rufen oder schreiben die Geschädigten direkt nach dem Unfall an und versprechen eine angeblich schnelle und unbürokratische Schadensregulierung. Von der Hinzuziehung eines Gutachters und eines Anwalts durch das Unfallopfer wird abgeraten. Dies sei angeblich nicht nötig.
Der Geschädigte kennt jedoch in der Regel seine Rechte und Ansprüche nach einem Unfall nicht. Darf er insoweit eine objektive Beratung gerade durch den erwarten, der für die Unfallfolgen finanziell aufzukommen hat?
Für Unfälle oder andere Schadensfälle, die sich nach dem 01.08.2002 ereignet haben, gelten also neue rechtliche Regeln. Diese gewähren mehr Rechte für Unfallopfer und Kinder und eine Ausweitung des Schmerzensgeldes. Wer klärt den Geschädigten hierüber auf?
Oft geht daher die "aktive" Schadensregulierung zu Lasten des Geschädigten. Es wird nur der unproblematische Teil reguliert und selbst dieser Teil nicht immer vollständig. Sucht das Unfallopfer dann den Rechtsanwalt auf, ist ein zeitaufwändiges Gerichtsverfahren oft schon deshalb unvermeidlich, weil sich der Schadenssachbearbeiter der Versicherung im Vorfeld festgelegt hat und von seinem Standpunkt dann nicht mehr abrücken will.
In jedem Fall besteht die Gefahr, dass der Geschädigte, der sich auf das "aktive" Schadensmanagement einlässt, Zeit oder Geld oder beides verliert.
Die Haftpflichtversicherer betreiben diese Form des Schadensmanagements schließlich nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit.
 
Versicherer gerät zunehmend in den Fokus der Medien !

http://automagazin.tv/archiv/theme.php?ct=1&date=2009/0103&th=1

ADAC lehnt Verträge mit Werkstattanbindung ab

http://www.autohaus.de/cms/790943

“aktives Schadenmanagement” rechtswidrig!

1. Das Urteil des Landgerichtes Weiden, 22 S 59/08, das ausführlich das “aktive Schadenmanagement” als wettbewerbswidrig klassifiziert, ist rechtskräftig. Zwar war die Revision zugelassen, die Beklagte Versicherung hat jedoch Revision nicht eingelegt.

 

Falsche Bereifung auch ein rechtliches Risiko

http://www.autohaus.de/cms/797039
 

ZfS 10/2008 Geschädigte unter Generalverdacht ?

Sind die Preisvorgaben der Versicherung wettbewerbswidrig

Ein bemerkenswertes Urteil zu der Frage, ob die Preisvorgaben der Versicherung möglicherweise wettbewerbswidrig sind, kommt vom LG Weiden (Urteil vom 12.11.2008, Az: 22 S 59/08): 
  • Erweckt der Versicherer den Eindruck, der Geschädigte müsse zwingend seinen Einflussnahmen folgen und hinterlegt das mit wirtschaftlichem Druck, wird die Entscheidungsfreiheit des Verbrauchers in nicht hinnehmbarer Weise gesteuert.
  • In gleicher Weise liegt eine unangemessene Beeinflussung des Verbrauchers auch dann vor, wenn der Versicherer ihm gegenüber, ohne das aufzudecken, auf Sonderpreise seiner Kooperationspartner verweist. Denn dann liegt eine Fallgestaltung vor, bei der der Geschädigte ohne die „Hilfe“ des Versicherers zu solchen Konditionen gar nicht anmieten kann.

ZDF, Mittagsmagazin vom 04.07.2008: “Abzocke durch Versicherungen” von Peter Döbel
Auch “fiktive” Kosten müssen in voller Höhe erstattet werden
 
http://mittagsmagazin.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7253473,00.html

 
Kfz-Versicherungen tricksen mit Gutachten

http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/haftpflicht_aid_133712.html

Unschuldige Unfallopfer

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,c2xo3wmeu4qspqi1~cm.asp

Kfz-Haftpflicht: Versichert, verraten und verkauft

http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/kfz-haftpflicht_aid_133879.html

MDR-Umschau - Beitrag vom 26.08.2008

GDV-Datenschutz

https://www.datenschutzzentrum.de/wirtschaft/20070703-his.htm#6
 

Tricks der Kfz-Versicherer

Versicherungen kassieren regelmäßig Beiträge und genau so regelmäßig versuchen sie, bei der Schadenregulierung Geld zu sparen. Bei Kfz-Schäden helfen ihnen häufig Gutachter wie die Dekra….
So die Einführung zu dem Fernsehbeitrage der MDR Umschau vom 26.08.2008, der heute um 10:48 wiederholt wird.
Beleuchtet wurde das Verhältnis der DEKRA zur Versicherungswirtschaft. In dem besonderen Fall das Verhältnis der DEKRA zur HUK-Coburg. Hier wurde versucht, das Gutachten des freien Sachverständigen, den der Geschädigte beauftragt hatte, von EUR 15.937,00 auf EUR 8.558,00 zu kürzen! Die DEKRA hatte das Fahrzeug “nachbesichtigt”. Der Leiter der DEKRA Leipzig versuchte den geschilderten Fall als Einzelfall “herunter zu spielen”, bei dem eben mal alles schief gelaufen wäre. Die Recherche von MDR hat jedoch ergeben, dass hier mit System gearbeitet wird und die DEKRA auch im Auftrag anderer Versicherer Kürzungsdienste durchführt. Alles in allem ein gut recherchierter Beitrag realistischer Bedingungen aus dem Tagesgeschäft der Kfz-Schadensabwicklung.
Die wesentliche Botschaft solcher Fernsehbeiträge sollte für Geschädigte jedoch folgendes sein:
Niemals eine Nachbesichtigung im Auftrag der gegnerischen Versicherung zulassen. Egal durch welche Sachverständige, Organisationen, DEKRA oder wie auch immer.
Sinn und Zweck einer Nachbesichtigung durch den gegnerischen Versicherer ist grundsätzlich nur die Herunterrechnung rechtlich zustehender Schadensersatzansprüche!
 
http://www.mdr.de/umschau/5722804.html
 

Kriterien zur Auswahl eines Kfz-Sachverständigen aus der Sicht eines Kfz-Reparaturbetriebes:

Vorbemerkungen:

Der Begriff des Kfz-Sachverständigen ist durch Rechtsprechung und Gesetzgebung nicht geschützt. Der fehlende Schutz der Bezeichnung "Kfz-Sachverständiger" hat seine Ursache in der Tatsache, daß eine gesetzliche Regelung des Berufes einschließlich eines verbindlichen Anforderungsprofils nicht besteht.

Rechtsberatungsgesetz:

Trotz der Entscheidung des OLG-Hamm, das sich mit der Zulässigkeit der Beauftragung eines Kfz-Sachverständigen durch den Kfz-Betrieb befaßt hat, ist die technisch zu wertende Aussage eines Kfz-Betriebes gegenüber dem Kunden, daß mit bestimmten Kfz-Sachverständigen zusammengearbeitet wird oder daß bestimmte Kfz-Sachverständige die Kriterienliste für besondere Qualifikationen erfüllen, zulässig.
Es dürfte im übrigen auch zulässig sein, daß der Kfz-Betrieb im Auftrag des Kunden einen Kfz-Sachverständigen zur Schadenbegutachtung hinzuzieht.

Kriterienkatalog:

a) Fachliche QualifikationenKfz-Meister / Diplomingenieur
Öffentliche Bestellung und Vereidigung für das Fachgebiet Schäden und Bewertung (einen entsprechenden Bestellungstenor spricht nur die IHK aus)
Anerkannt durch einen seriösen Berufsverband (beispielsweise durch den BVSK) Berufsverbände sind berechtigt, eine sogenannte Anerkennung auszusprechen. Die Anerkennung durch den BVSK wurde bereits 1984 in einem wettbewerbsrechtlichen Verfahren durch den BGH überprüft. Der BGH hat ausgeführt, daß die sogenannte Anerkennungsprüfung des BVSK der Prüfung durch die IHK´s für die öffentliche Bestellung und Vereidigung zumindest gleichwertig ist. Wettbewerbsrechtlich vorgeschrieben ist es, daß in jedem Fall auf die anerkennende Stelle im Briefkopf und im Gutachten hingewiesen werden muß, zumal der Begriff der Anerkennung leider vielfach mißbraucht wird.
Zertifiziert auf Grundlage der Europanorm 45013 durch eine in Deutschland akkreditierte Zertifizierungsstelle. (Im Institut für Sachverständigenwesen haben sich auf Initiative des BVSK, der Versicherungswirtschaft, von TÜV und DEKRA alle im Sachverständigenwesen relevanten Kräfte zusammengeschlossen, um mit Hilfe der auf europäischem Recht beruhenden Zertifizierung langfristig ein faktisches Berufsbild zu schaffen. Leider ist es nicht gelungen, den Begriff der Zertifizierung oder der Zertifizierungsstelle gesetzlich zu schützen. So ist davon auszugehen, daß heute eine Vielzahl von Zertifizierungsstellen auch im Sachverständigenwesen tätig ist.)Sachverständige, die diese Kriterien erfüllen, erfüllen das Anforderungsprofil des Institutes für Sachverständigenwesen für den Sachverständigenbereich Schäden und Bewertung bzw. das identische Anforderungsprofil der Industrie- und Handelskammern und des BVSK. Gutachten dieser Kfz-Sachverständigen können, soweit der Verdacht der Mangelhaftigkeit besteht, bei den entsprechenden Institutionen überprüft werden. So ist innerhalb des BVSK der Ausschuß für Technik und Recht für die kurzfristige Überprüfung der Gutachten zuständig.
Die Sachverständigen, die diesen Kriterien unterfallen, sind verpflichtet, sich regelmäßig fortzubilden. Der Nachweis über mindestens zwei Seminare ist bspw. innerhalb des BVSK jährlich vorzulegen.
b) Persönliche Kriterien
Völlige Unabhängigkeit der Kfz-Sachverständigentätigkeit (Kfz-Sachverständige die zugleich Kfz-Betriebe führen oder andere im Bereich des Unfallschadens angesiedelte Bewerbe praktizieren (Restwerthandel, Kfz-Handel etc.) erfüllen nicht die Bedingungen der Unabhängigkeit. Gutachten, die von solchen Kfz-Sachverständigen erstellt werden, werden häufig von der regulierungspflichtigen Versicherung nicht anerkannt.)
Regelmäßige Fort- und Weiterbildung
Typen- und markenspezifische Weiterbildung (Kfz-Sachverständige, die regelmäßig in einem Kfz-Betrieb als Kfz-Sachverständige tätig sind, sollten zumindest marken- und typenspezifische Fortbildung nachweisen können.
Referenzen
Beanstandungsquote
Weitere persönliche Kriterien wie der Umgang mit Kunden, Kfz-Meistern etc.

Tips für den Gebrauchtwagenkauf

Die Überprüfung eines Gebrauchtwagens setzt Sachkenntnis und Erfahrung voraus. Um eventuelle Reparaturkosten abzuschätzen sind Kenntnsse über Ersatzteilpreise und Arbeitszeiten erforderlich. Im Zweifel empfehlen wir, das Fahrzeug einem Sachverständigen vorzuführen, da die hier zu entrichtende Gebühr in keinem Verhältnis zu den Kosten und dem Ärger steht, den man sich mit einem defekten bzw. mängelbehafteten Fahrzeug einhandelt.
Der Sachverständige kann auch nach dem schon erfolgten Kauf Ihre Mängel im Rahmen einer Beweissicherung festhalten, wenn sich z.B. herausstellt, daß das als unfallfrei verkaufte Fahrzeug doch schon einen reparierten Vorschaden hat oder der km-Stand manipuliert oder falsch angegeben wurde.

folgende Punkte sollten Sie beim Kauf auf jeden Fall beachten:

  • Vergleichen Sie die Fahrgestellnummer aus dem Kraftfahrzeugbrief mit der am Fahrzeug. Hier ist nicht das meist angenietete Typenschild maßgebend, sondern die in das Karosserieblech eingeschlagene Nummer.
  • Ist der Verkäufer auch Eigentümer des Fahrzeuges? Wieviel Vorbesitzer sind im Fahrzeugbrief eingetragen? Je mehr unterschiedliche Halter eingetragen sind, desto höher der Abzug.
  • Termin für Hauptuntersuchung (HU-§29) und Abgasuntersuchung (AU)? Lassen Sie sich ggfls. das Protokoll der letzten Hauptuntersuchung zeigen. Sind hier Mängel aufgeführt, überprüfen Sie ob diese zwischenzeitlich beseitigt wurden.
  • Lassen Sie sich das Wartungsheft vorlegen und überprüfen Sie, ob alle Inspektionen durchgeführt wurden. Sollte kein Wartungsheft vorhanden sein, lassen Sie sich für die durchgeführten Wartungen Rechnungen zeigen. Überprüfen Sie anhand der Rechnungen oder des Wartungsheftes die Übereinstimmung mit dem km-Stand.
    Abgewetzte Sitze, abgegriffene Lenkräder und deutlich abgenutzte Pedalgummis lassen Rückschlüsse auf die Laufleistung zu.
  • Unfallfreiheit sollte immer schriftlich festgehalten werden. Sollten reparierte Vorschäden angegeben werden, lassen Sie sich das Schadenbild genau beschreiben und fixieren dies ebenfalls schriftlich. Fragen Sie nach einer Reparaturrechnung oder einem Sachverständigengutachten über den Schaden.
  • Untersuchen Sie das Fahrzeug auf Rostbefall und Farbabweichungen in der Lackierung. Unterschiedliche Farbtöne weisen oft auf eine Reparatur hin, die auf einen eventuellen Unfallschaden schließen läßt.
  • Die Mindestprofiltiefe für Reifen beträgt bei Pkw 1,6 mm. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, das eine Profiltiefe von 4-5 mm nicht unterschritten wird. Dies gilt insbesondere bei teuren Breitreifen.
    Einseitige Abnutzung deutet auf verstellte Achsgeometrie hin (eventuell Unfallschaden?).
    Auswaschungen werden oft von defekten Stoßdämpfern verursacht.
  • Ein frisch gesäuberter Motor hat wenig Aussagekraft. Undichtigkeiten lassen sich an verschmutzten Aggregaten leichter erkennen und deren Ursprung nachvollziehen.
    Nach einer längeren Probefahrt darf an der Unterseite des Motors bzw. des Getriebes kein Öl heraussickern bzw. heraustropfen.
    Lassen Sie den Motor laufen und öffnen Sie den Kühlerverschluß (nicht bei heissem Motor; - ACHTUNG - Verbrühungsgefahr). Zeigen sich hier aufsteigende Bläschen, ist möglicherweise die Zylinderkopfdichtung defekt (hohe Reparaturkosten).
    Ziehen Sie den Ölmeßstab heraus. Wassertropfen oder "milchiges" Öl weisen ebenfalls auf eine defekte Zylinderkopfdichtung oder Haarrisse im Motorblock bzw. Zylinderkopf hin.
  • Überprüfen Sie die Fahrzeugunterseite auf Rost und auf eventuelle Aufsetzspuren.
    Sind Stoßdämpfer, Getriebe, Motor und Achsantriebe ölfeucht? Geringe Ausschwitzungen sind unerheblich. Tropfenbildung an den Aggregaten raten zur Vorsicht.
  • Achten Sie bei einer Probefahrt auf einwandfreien Geradeauslauf und testen Sie die Funktion der Bremsen. Bei kräftigem Pedaldruck müssen alle Räder blockieren bzw. das ABS ansprechen. (Nachfolgeverkehr beachten !)
    Das Fahrzeug muß auch bei kleinen Lenkbewegungen direkt reagieren.
    Alle Gänge müssen sich leicht und ohne Kratzgeräusche einlegen lassen und dürfen nicht herausspringen.
    Testen Sie die Kupplung, indem Sie im 3. Gang aus geringer Geschwindigkeit Vollgas geben. Packt die Kupplung, treten Sie leicht das Kupplungspedal bis sie beginnt zu rutschen. Nach dem Loslassen des Pedals muß die Kupplung sofort wieder packen.
    Fahren Sie eine Strecke mit schlechter Oberfläche und achten Sie auf Knack- und Poltergeräusche.
  • Halten Sie unbedingt alle Angaben schriftlich in einem Kaufvertrag fest. Vordrucke hierfür erhalten Sie in den Geschäftsstellen der Automobilclubs und auch in vielen Gebrachtwagen-Sonderheften.

http://www.adac-ortsclubs.de/Formulare/Kaufvertrag.pdf